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ZEITKONTO

ZEITKONTO – LDG § 50
Das Zeitkontomodell findet für pragmatische LehrerInnen, die im vollen Beschäftigungsausmaß in Verwendung stehen, sowie für vollbeschäftigte vertragliche LehrerInnen, die im Rahmen des Entlohnungsschemas I L in einem unbefristeten Dienstverhältnis stehen, Anwendung.
Kirchlich bestellte ReligionslehrerInnen und VergütungslehrerInnen nach § 19 Abs. 3 Privatschulgesetz sind nicht erfasst.
Das Modell durchläuft folgende Phasen:

1. „Ansparung“

Die Lehrkraft kann durch Erklärung mittels Formular „Zeitkonto – Ansparen von dauernden Mehrdienstleistungen“ bewirken, dass MDL, die mit einer Vergütung gemäß § 50 Abs. 1-4 LDG 1984 abzugelten wären, in einem bestimmten Unterrichtsjahr (zur Gänze oder zu einem bestimmten Prozentsatz) nicht zu vergüten sind, sondern mit der zugrunde liegenden Zahl von Unterrichtsstunden dem Zeitkonto gutgeschrieben werden (Teilgutschrift) (§ 50 Abs. 12 LDG 1984). Der gewählte Prozentsatz ist für das jeweilige Unterrichtsjahr verbindlich.
Die Erklärung (Formular) ist bis 30. September des betreffenden Unterrichtsjahres abzugeben und ist unwiderruflich (§ 50 Abs. 13 LDG 1984).

2. „Verbrauch“

Bedingung für den Verbrauch sind die Vollendung des 50. Lebensjahres zu Beginn des Verbrauchsschuljahres, die Übernahme der frei werdenden Wochenstunden durch eine neu aufzunehmende Lehrkraft (es darf sich daraus keine MDL oder eine Aufstockung des Beschäftigungsausmaßes für vorhandene Lehrkräfte ergeben), ein Verbrauch muss im Ausmaß von 50 – 100 Prozent für das gesamte Schuljahr (außer das Schuljahr, in dem der Ruhestand angetreten wird) erfolgen. Der Verbrauch kann auch mit einer Herabsetzung der Jahresnorm kombiniert werden.