Servicebuch
Informationen und Anträge

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SUSPENDIERUNG

siehe auch § 80 LDG und § 49 SchUG

Pragmatisierte LehrerInnen werden durch Suspendierung zeitweilige außer Dienst gestellt. 
Die Schulabteilung hat die vorläufige Suspendierung von LandeslehrerInnen zu verfügen, wenn

über sie die Untersuchungshaft verhängt wurde 

oder ihnen eine Dienstpflichtverletzung zur Last gelegt wird, die das Ansehen der Schule oder wesentliche Interessen des Dienstes gefährdet.

Jede vorläufige Suspendierung ist der Disziplinarkommission anzuzeigen

Sofortige Kontaktnahme mit der Personalvertretung wird empfohlen. 
Gewerkschaftsmitgliedern steht zusätzlich noch das Rechtsbüro der GÖD für eine kostenlose Rechtsberatung zur Verfügung.
 

Die Suspendierung von SchülerInnen ist eine schulbehördliche Sofortmaßnahme. 

Bei Gefahr im Verzug hat die Schulbehörde SchülerInnen für die Höchstdauer von vier Wochen vom Schulbesuch zu suspendieren. Während der Suspendierung sind SchülerInnen berechtigt, sich über den durchgenommenen Lehrstoff zu informieren.

Gleichzeitig kann die Schulkonferenz einen Antrag auf Ausschluss von SchülerInnen an die Schulbehörde stellen. Ein Ausschluss kann sich auf eine Schule oder auf alle Schulen in einem näher zu bestimmenden Umkreis erstrecken. 

Ein Ausschlussgrund an Pflichtschulen liegt dann vor, wenn das Verhalten der SchülerInnen eine dauernde Gefährdung anderer SchülerInnen hinsichtlich ihrer Sittlichkeit, körperlichen Sicherheit oder ihres Eigentums darstellt.