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Sonderschulen - Tirols LH Platter gegen totales Aus

Unterstützt Position von Familienministerin Karmasin

Innsbruck (APA) - Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat sich am Samstag gegen ein totales Aus für Sonderschulen ausgesprochen. Er unterstütze die Position von Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP), die bei einem Besuch in Madrid für eine Koexistenz von Inklusion und Sonderschulen eintrat, teilte der Landeshauptmann in einer Aussendung mit.

"Nicht zuletzt die von mir unterstützte Gemeinsame Schule steht für ein maximales Maß von Inklusion. Dennoch muss man die Sonderschule erhalten, denn die Inklusion stößt in der Praxis an Grenzen", betonte Platter, der als Vertreter der Länder die Bildungsreform mitverhandelt hatte. Seine Forderung zum Erhalt der Sonderschulen habe er daher auch gegenüber Bildungsministerin Sonja Hammerschid (SPÖ) bei den Verhandlungen vertreten.

Platter sprach sich zudem dagegen aus, Sonderschulen in der öffentlichen Debatte als "Einrichtungen zweiter Klasse abzuwerten". Dies hätten sich die dort tätigen Pädagogen nicht verdient. Die Wahlfreiheit für die individuellen Entscheidungen betroffener Familien müsse erhalten bleiben, forderte der Landeshauptmann.

 

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